| AUTOGENES TRAINING |
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Die Wirkung des Autogenen Trainings entsteht im Wesentlichen durch die Verbindung von Konzentration und Vorstellungskraft. Konzentration bedeutet in diesem Zusammenhang nicht einen „Kraftakt“, sondern die sanfte Hinwendung auf inneres Erleben. Diese Umlenkung und Einengung der Aufmerksamkeit lässt Ruhe entstehen und Aussenreize in den Hintergrund treten und führt in einem veränderten Bewusstseinzustand. Zusammen mit den Suggestionsformeln imaginierte Vorstellungen von körperlichen Entspannungsphänomenen setzen sich in wahrnehmbare Körperveränderungen um. Bei diesem als „Carpenter-Effekt“ benannten Phänomen, wird durch den Gedanken eine physische Tendenz zur Ausführung ausgelöst, welche durch Ableitung der Muskel-Aktionspotentiale physikalisch messbar ist. Durch die Vorstellungen von Schwere, Wärme und anderen physiologischen Entspannungszeichen wird eine Umschaltung des vegetativen Nervensystems vom Sympathikus (Leistung) zum Parasympathikus (Erholung) erreicht. Diese Aktivierung des Parasympathikus bewirkt insbesondere eine: -
Weitung der Blutgefässe der Haut Mit
diesen körperlichen Entspannungszeichen gehen als Ausdruck seelischer
Entspannungen Gefühle von Ausgeglichenheit, Ruhe und Gelassenheit einher.
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